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Besucher- und Umweltbildungszentrum Haus Ripshorst

Das Projekt:

Haus Ripshorst ist eines von vier Besucherzentren des Regionalverband Ruhr (RVR) und gleichzeitig Ausflugsort und grüne Oase in unmittelbarer Nähe des CentrO. Der RVR plant für das Haus Ripshorst mit seinen heutigen Angeboten (u.a. Ausstellung zum Emscher Landschaftspark, temporäres gastronomisches Angebot sowie breites Spektrum an Umweltbildungsangeboten v.a. im Außenbereich sowie Startpunkt für Führungen etc.) mittelfristig die Weiterentwicklung zu einem kombinierten Besucher- und Umweltbildungszentrum.

Die Aufgabe:

Die vorhandenen Angebotsbausteine noch stärker miteinander zu vernetzen und weiter auszubauen war dabei ein wichtiger Teil der Aufgabenstellung der Arbeitsgemeinschaft Erlebniskontor und Thomas Beiße Projekte & Management (Fokus Gastronomie). Hierfür wurde die bereits 2020 erarbeitete Studie vertieft und Ansätze weiterentwickelt.

Erlebniskontor übernahm dabei die Prozessbegleitung, konkretisierte die möglichen Träger- und Betreibermodelle, analysierte die Fördermöglichkeiten und fasste die Anforderungen an das Personal und die Vermarktung von Haus Ripshorst in einem Bericht bzw. Planungskonzept zusammen.

Leitz-Park Wetzlar

Das Projekt:

Der Leitz-Park in Wetzlar ist seit einigen Jahren die neue Heimat der Marke Leica. Die Erlebniswelt richtet sich an Fotografiebegeisterte aus aller Welt und hat ihren BesucherInnen viel zu bieten: vom Blick in die Manufaktur in der Leica Erlebniswelt über die Leica Galerie bis hin zur Leica Welt mit Museum (geplante Neueröffnung im September 2021) und Museumsshop, dem Leica Store, einem Hotel und dem Café Leitz.

Künftig sollen diese vielfältigen Bausteine sowohl konzeptionell, aber v. a. hinsichtlich des Marketings noch enger miteinander verzahnt werden. Erlebniskontor wurde 2020 mit der Erarbeitung eines übergreifenden Marketingkonzeptes beauftragt.

Die Aufgabe:

Nach einer Bestandsanalyse und Empfehlungen zur künftigen Angebotsoptimierung erfolgten eine Zielgruppen- und Marktanalyse sowie die Betrachtung der bisherigen Marketingaktivitäten. In enger Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber wurde anschließend ein Marketingkonzept nebst Budgetplan für 2021 bis 2023 erarbeitet.

Potenzialanalyse „ICfM&S“

Das Projekt:

Die Region Hannover steht für die beiden Themen Hören und Musik. Eine Vielzahl an namhaften Unternehmen, Instituten und auch Künstlern, die in irgendeiner Form – sei es aus medizinischer, kultureller, technischer oder wissenschaftlicher Perspektive – mit dem Ohr zu tun haben, sind hier ansässig. Nicht ohne Grund ist Hannover Deutschlands einzige Hörregion und seit 2014 UNESCO City of Music.

Um all diese Facetten an einem Ort zu bündeln und für Einheimische und Touristen erlebbar zu machen, wurde die Idee für ein „International Center for Music & Sounds“ (ICfM&S) entwickelt. Erlebniskontor wurde von der Region und Landeshauptstadt Hannover im November 2020 mit der Konzeptschärfung und einer Potenzialanalyse beauftragt.

Die Aufgabe:

Um die Zukunftsfähigkeit, aber auch Tragfähigkeit eines „International Center for Music & Sounds“ besser einschätzen zu können, bezog Erlebniskontor neben einer Zielgruppen- und Benchmarkanalyse auch das Wissen der ansässigen Akteure in Form von Expertengesprächen ein. Die Potenzialanalyse wurde mit einem Flächen- und groben Investitionsprogramm, einer überschlägigen Ermittlung der laufenden Wirtschaftlichkeit sowie einem möglichen Betreiber-/Trägermodell abgeschlossen.

Die Ergebnisse wurden den kommunalen und regionalen Verantwortlichen in verschiedenen Gremien präsentiert. Im Juli 2021 wurde die Fortführung des Projektes beschlossen und Erlebniskontor mit der Vertiefung der Potenzialanalyse beauftragt. Weiterhin folgte im Jahr 2024/2025 eine vertiefende Betrachtung für eine mobile Variante des ICfM&S.

Wirtschaftlichkeits­untersuchung Spreepark

Das Projekt:

Im Jahr 1969 wurde mit dem Spreepark wurde 1969 der einzige Freizeitpark in der DDR eröffnet. Für viele ehemalige Besucher hat er bis heute eine besondere Bedeutung mit hoher emotionaler Bindung. Seit 2016 forciert Grün Berlin die nachhaltige Entwicklung des ehemaligen Vergnügungsparkes zu einem öffentlichen Park mit Fokus auf die Themen Kunst, Kultur und Natur mit breitem Veranstaltungsmix.

2018 wurde von der Arbeitsgemeinschaf Latz + Partner ein Rahmenkonzept erarbeitet, für das 2019 eine wirtschaftliche und betriebliche Plausibilitätsprüfung in Auftrag gegeben wurde.

Die Aufgabe:

Die Arbeitsgemeinschaft bestehend aus Erlebniskontor, der ift Freizeit- und Tourismusberatung, magma architecture und Thomas Beiße Projekte & Management wurde im Frühjahr 2019 mit der Plausibilitätsprüfung der Konzeptansätze und der Prüfung der ökonomischen und organisatorischen Rahmenbedingungen beauftragt. Im Projektverlauf wurden die geplante Umsetzung sowie mögliche Module geprüft und auch konkretisiert. Aktuell wird die Planung für Einzelbereiche wie beispielsweise die Bedarfsplanung oder die Sanierung des Riesenrades mit weitern Experten vertieft.

Arche Warder Bildungszentrum

Das Projekt:

Die Arche Warder wurde Ende der 90er Jahre in Warder gegründet und ist Europas größter Tierpark für seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen. Auf 40 ha werden rund 80.000 Gäste pro Jahr verzeichnet.

Um die Möglichkeiten der Bildungsarbeit zu erweitern, plant die Arche Warder seit einigen Jahren die Umsetzung eines „Bildungszentrums“. Hier sollen die Besucher nicht nur mehr über die Entwicklungsgeschichte von Mensch und Nutztier erfahren, sondern die Inhalte und Besonderheiten v.a. in enger Vernetzung mit den Freilichtangeboten und Gehegen im Park von verschiedenen Seiten erleben können.

Im Jahr 2009 wurde eine erste Machbarkeitsstudie erarbeitet, die sich sowohl mit den marktseitigen Möglichkeiten, ökonomischen Kenngrößen, aber auch ersten konzeptionellen Überlegungen beschäftigte. Durch den Park und diverse Experten wurden in den vergangenen Jahren auf Basis dieser Grundlage verschiedene Ansätze und Ideen für die Themen und Umsetzung entwickelt.

Die Aufgabe:

Im Herbst 2018 wurde Erlebniskontor mit der Erarbeitung einer aktualisierten Marktanalyse beauftragt. Hierbei wurden bis März 2019 v.a. die ökonomischen Rahmenbedingungen eruiert, aber auch die Flächen- und Konzeptansätze plausibilisiert. Weiterhin wurden in enger Abstimmung mit dem Park und der regionalen Wirtschaftsförderung Vorschläge für mögliche Finanzierungsansätze und ein Ausblick auf die weiteren Projektschritte ausgearbeitet.

Futurium

Das Projekt:

In direkter Nachbarschaft zum Bundesministerium für Bildung und Forschung am Kapelle-Ufer eröffnet im Herbst 2019 mit dem Futurium (vormals Haus der Zukunft) ein Schaufenster für den Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland seine Pforten bzw. ein „Fenster in die Welt von morgen“. Das Futurium ist eine Initiative der Bundesregierung bzw. des BMBF gemeinsam mit führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen, Stiftungen und der deutschen Wirtschaft.

Die Aufgabe:

Erlebniskontor wurde in der Zeit von 2010 bis 2015 als Berater bei sehr unterschiedlichen Projektphasen und Fragestellungen hinzugezogen. Die Zusammenarbeit startete 2010 mit der Grundlagenanalyse und Machbarkeitsstudie, bei der konzeptionelle, wirtschaftliche und organisatorische Fragestellungen beantwortet wurden. 2011 und 2012 waren wir bei der Vorbereitung und Durchführung des Architekturwettbewerbs als Berater und Sachpreisrichter beteiligt. Im Anschluss konnten wir bis 2014 das BMBF und die ÖPP Deutschland AG bei der inhaltlichen Weiterentwicklung und v.a. der Funktionsplanung des Hauses aus Nutzer- und Betreibersicht während der Vorentwurfsplanung und Entwurfsplanung unterstützen.