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Naturparkhaus Holsteinische Schweiz

Das Projekt:

Der Naturpark Holsteinische Schweiz e.V. besitzt ein Informationszentrum in Plön. Seit einiger Zeit gibt es Überlegungen zu einer konzeptionellen Erneuerung und einem räumlichen Umzug in die Opernscheune in Eutin.

Im Rahmen der Entwicklung und als Entscheidungsgrundlage für die Akquisition von Fördermitteln wurde ein Rahmenkonzept für das neue Infozentrum und seine verschiedenen Funktionen benötigt.

Die Aufgabe:

Erlebniskontor wurde im Sommer 2018 mit der Erarbeitung dieser Rahmenkonzeption beauftragt. Hierbei wurden bis Oktober 2018 die Grundlagen, mögliche Konzeptideen, aber auch die ökonomischen Rahmenbedingungen (Flächen- und Kostenansätze, laufender Betrieb) überschlägig ermittelt.

Im November 2018 wurde die Entscheidung zum Umzug nach Eutin final getroffen. Im Mai 2019 wurde die Umsetzung (Konkretisierung Planung und Umsetzungsbegleitung) beauftragt.

Arche Warder Bildungszentrum

Das Projekt:

Die Arche Warder wurde Ende der 90er Jahre in Warder gegründet und ist Europas größter Tierpark für seltene und vom Aussterben bedrohte Nutztierrassen. Auf 40 ha werden rund 80.000 Gäste pro Jahr verzeichnet.

Um die Möglichkeiten der Bildungsarbeit zu erweitern, plant die Arche Warder seit einigen Jahren die Umsetzung eines „Bildungszentrums“. Hier sollen die Besucher nicht nur mehr über die Entwicklungsgeschichte von Mensch und Nutztier erfahren, sondern die Inhalte und Besonderheiten v.a. in enger Vernetzung mit den Freilichtangeboten und Gehegen im Park von verschiedenen Seiten erleben können.

Im Jahr 2009 wurde eine erste Machbarkeitsstudie erarbeitet, die sich sowohl mit den marktseitigen Möglichkeiten, ökonomischen Kenngrößen, aber auch ersten konzeptionellen Überlegungen beschäftigte. Durch den Park und diverse Experten wurden in den vergangenen Jahren auf Basis dieser Grundlage verschiedene Ansätze und Ideen für die Themen und Umsetzung entwickelt.

Die Aufgabe:

Im Herbst 2018 wurde Erlebniskontor mit der Erarbeitung einer aktualisierten Marktanalyse beauftragt. Hierbei wurden bis März 2019 v.a. die ökonomischen Rahmenbedingungen eruiert, aber auch die Flächen- und Konzeptansätze plausibilisiert. Weiterhin wurden in enger Abstimmung mit dem Park und der regionalen Wirtschaftsförderung Vorschläge für mögliche Finanzierungsansätze und ein Ausblick auf die weiteren Projektschritte ausgearbeitet.

Futurium

Das Projekt:

In direkter Nachbarschaft zum Bundesministerium für Bildung und Forschung am Kapelle-Ufer eröffnet im Herbst 2019 mit dem Futurium (vormals Haus der Zukunft) ein Schaufenster für den Wissenschafts- und Innovationsstandort Deutschland seine Pforten bzw. ein „Fenster in die Welt von morgen“. Das Futurium ist eine Initiative der Bundesregierung bzw. des BMBF gemeinsam mit führenden deutschen Wissenschaftsorganisationen, Stiftungen und der deutschen Wirtschaft.

Die Aufgabe:

Erlebniskontor wurde in der Zeit von 2010 bis 2015 als Berater bei sehr unterschiedlichen Projektphasen und Fragestellungen hinzugezogen. Die Zusammenarbeit startete 2010 mit der Grundlagenanalyse und Machbarkeitsstudie, bei der konzeptionelle, wirtschaftliche und organisatorische Fragestellungen beantwortet wurden. 2011 und 2012 waren wir bei der Vorbereitung und Durchführung des Architekturwettbewerbs als Berater und Sachpreisrichter beteiligt. Im Anschluss konnten wir bis 2014 das BMBF und die ÖPP Deutschland AG bei der inhaltlichen Weiterentwicklung und v.a. der Funktionsplanung des Hauses aus Nutzer- und Betreibersicht während der Vorentwurfsplanung und Entwurfsplanung unterstützen.

Erlebniszentrum Geysir Andernach

Das Projekt:

Der Besuch im Geysir-Erlebniszentrum beginnt in 400 Metern Tiefe. Von hier aus begleitet der Besucher ein CO2-Molekül aus dem Erdinneren bis zur sprudelnden Wasserfontäne. Mit allen Sinnen erlebt er dabei, was unter der Erde geschieht bevor der Geysir ausbricht. Weiter geht es mit einer realen Schifffahrt zum Geysir. In regelmäßigen Abständen kann hier der Geysirsprung beobachtet werden, der das in dieser Form ungewöhnliche Besuchserlebnis abrundet.

 

Die Aufgabe:

Die Stadt und Region Andernach sind touristisch geprägt durch den Mittelrhein, den Vulkanpark, den Geopark Laacher See und v.a. durch den welthöchsten Kaltwasser-Geysir. Vor dem Hintergrund der notwendigen touristischen Profilierung und Inwertsetzung wurden im Jahr 2009 rund 8,5 Mio. EUR in ein neues Besucherzentrum (inkl. Tourismusinformation) und die bessere Erschließung des Geysirs investiert.

Zur Absicherung des Vorhabens wurde Erlebniskontor mit der Erarbeitung einer Machbarkeitsstudie sowie der Entwicklung einer Konzeptidee beauftragt. Darüber hinaus wurde Erlebniskontor mit Ausstellungskonzeption, Design und Projektrealisierung des neuen Besucherzentrums betraut.

Das Besuchsangebot, das von April bis Oktober geöffnet hat, startete 2009 mit rund 80.000 Gästen. Bis heute hat sich diese Zahl auf rund 140.000 Besucher erhöht. Die von Erlebniskontor erstellte Besuchsprognose und auch Kosten-Erlös-Rechnung treffen bis heute die realisierten Zahlen sehr gut.

Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Das Projekt:

Der länderübergreifende Nationalpark Hunsrück-Hochwald (Saarland und Rheinland-Pfalz) ist der 16. deutsche Nationalpark und wurde im Mai 2015 eröffnet. Um den Besuchern das Thema und die Vielfalt näher zu bringen, sind drei Infozentren mit unterschiedlichen inhaltlichen Schwerpunkten angedacht. Sie fungieren als reale und v.a. auch thematische Eingangstore in den Nationalpark. In Nonnweiler entsteht das einzige Tor auf saarländischer Seite.

 

Die Aufgabe:

Erlebniskontor wurde mit einer Grundlagenstudie betraut, die neben einer Machbarkeitsstudie inkl. Besuchsprognose auch ökonomische und organisatorische Aspekte (Investitionskostenschätzung, laufender Betrieb und Finanzierungsmodelle) umfasst.

Teil der Untersuchung war auch die Erarbeitung einer Ideenskizze für die Erlebnisausstellung, die in das Phänomen schützenswerter Ur-Wald einführen und zugleich die in der Region reiche keltische Kulturgeschichte vorstellen und vermitteln kann. Viele Beteiligte und Themen in ein Haus bzw. „unter ein Dach“ zu bekommen, sowie über die Landesgrenze hinweg Nationalpark-Geschehen zu ermöglichen – diese Herausforderung haben wir in gemeinsamen Workshops und in enger Zusammenarbeit mit der LEG Saar, der Gemeinde und dem Kreis, aber auch den Saarländischen Forsten und Touristikern sowie weiteren Partnern angenommen.

Im Jahr 2015 folgte die Analyse der Rahmenbedingungen der Umsetzung verschiedener Besucherzentren als „Portale zum Nationalpark bzw. Nationalparktore“ auf Seiten Rheinland-Pfalz. Auch hier wurden die Standorte, mögliche Themen und ökonomische und organisatorische Rahmenbedingungen von Erlebniskontor beleuchtet. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Notwendigkeiten und Anforderungen an die Vermarktung und Vernetzung der unterschiedlichen neuen Tore. Mit der neuen Ausstellung im Hunsrückhaus wurde Ende 2018 das erste Tor offiziell eröffnet. Bis 2020 folgt das neue Besucherzentrum in Nonnweiler am Keltenpark.

Zusammen mit unserem Partnerunternehmen PROFUND Consult haben wir zudem 2018 die Gemeinde Nonnweiler bei der Erarbeitung eines Tourismuskonzeptes beraten. Mithilfe der Analyse der Rahmenbedingungen und Betrachtung aktueller Trends und Anforderungen im Tourismus, wurden Strategien für Nonnweiler insgesamt und Handlungsmaßnahmen für den Standort Peterberg und das gleichnamige Freizeitzentrum Peterberg erarbeitet.

Klimahaus© Bremerhaven 8°Ost

Das Projekt:

Im Klimahaus begeben sich die Besucher auf eine Reise um die Welt. Entlang des 8. Längengrades erleben sie die Klimazonen der Erde hautnah. Bei Temperaturunterschieden von über 40 Grad lernen die Reisenden Länder und Menschen kennen und beobachten die Auswirkungen des Klimawandels auf ihr Leben und ihren Alltag. Sonderausstellungen, Gastronomie sowie interaktive Ausstellungsbereiche (Wetterstudio, Offshore Center etc.) ergänzen das Angebot.

Die Aufgabe:

Ende der 90er Jahre wurde zur Stärkung der touristischen Wettbewerbsfähigkeit Bremerhavens ein Masterplan zur Destinationsentwicklung erarbeitet. Im Zentrum der Gesamtentwicklung Alter/Neuer Hafen stand neben weiteren Angeboten die Umsetzung einer standortbezogenen, authentischen und einzigartigen Attraktion als Flagschiff: das Klimahaus© Bremerhaven 8°Ost. Sein außergewöhnliches Konzept und auch das hohe Investitionsvolumen machten eine gründliche Absicherung durch umfassende Studien erforderlich. Erlebniskontor wurde mit der ökonomischen Machbarkeitsstudie inklusive Marktanalyse, Besucherprognose sowie einer Konzeptstudie betraut. Die von Erlebniskontor erstellte Kosten-Erlös-Rechnung und prognostizierten Besuchervolumina treffen die über die ersten zehn Betriebsjahre realisierten Zahlen im Mittel sehr gut.

Erlebniskontor wurde über die Studie hinaus mit der Umsetzungsbegleitung und Steuerung der Projektrealisierung sowie der Unterstützung des Betriebsaufbaus beauftragt. Seit der Eröffnung erfolgten u.a. die Konzeptentwicklung und Realisierung der Sonderausstellung „Kreaturen der Urzeit“ sowie der Dauerausstellung „Offshore Center“. Bei letzterer durchläuft der Besucher in fünf Ausstellungsbereichen den Lebenszyklus einer Offshore-Anlage: Von den Planungen bis zum fertigen Windpark.

Das Klimahaus© Bremerhaven 8°Ost ist nach wie vor eines der touristischen Highlights an der Nordseeküste, das sowohl aufgrund seiner Größe, der Umsetzung, aber auch des nach wie vor hochaktuellen Themas (Wetter und Klimawandel) ein wichtiger Baustein im touristischen Gesamtangebot von Bremerhaven ist.